
Stiftungsfonds Claudia Heße Stiftung
Der Stiftungsfonds "Claudia Heße Stiftung" wurde im August 2017 errichtet.
Die Stiftung dient dem Zweck Menschen mit geistiger Behinderung zu fördern und ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Gefördert werden Projekte, die unabhängig von Kostenträgern und Sozialkassen realisiert werden sollen.
Das Hauptaugenmerk der Stiftung liegt dabei auf Projekten zur Förderung kultureller und lebenspraktischer Fähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung.
Die Bowlinggruppe "Ballschieber" – Erfolg durch Unterstützung

Dank großzügiger Spenden kann die Bowlinggruppe „Ballschieber“ der Diakonie Stetten ihren Trainingsbetrieb erfolgreich fortführen und die SportlerInnen kontinuierlich fördern. Auch die Claudia-Heße-Stiftung hat unterstützt.
Gegründet wurde die Gruppe 1999. Aus anfänglichen Freizeitangeboten wurde eine feste Sportgruppe, die regelmäßig im „Dream Bowl“ in Fellbach trainiert.
Die „Ballschieber“ nehmen an Vereins- und Landeswettkämpfen sowie an den nationalen Special Olympics Spielen teil. So waren sie zum Beispiel bereits bei Wettkämpfen in Städten wie Bremen, Berlin und München dabei. Besonders erfolgreich war die Gruppe bei den Landesspielen in Heilbronn 2025, wo es sowohl Medaillen als auch Platzierungen hinter den ersten Plätzen gab.
Die Teilnahme an Wettkämpfen ist für die Sportlerinnen und Sportler eine große Herausforderung. Sie reisen zu unbekannten Orten, übernachten in Hotels und nutzen den öffentlichen Nahverkehr. Dabei werden sie von ehrenamtlichen Helfern unterstützt, während die Coaches im Hintergrund arbeiten.
Die Gruppe arbeitet kontinuierlich daran, neue Sportler zu gewinnen und Unified Teams zu bilden – gemischte Mannschaften aus SportlerInnen mit und ohne Behinderung. Aktuell bereiten sich die „Ballschieber“ auf die Nationalen Spiele von Special Olympics im Saarland im Juni 2026 vor.
Die Spende der Claudia Heße Stiftung macht diese Erfolge möglich. „Ihre Unterstützung hilft uns, den Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten und weiterhin an Wettkämpfen teilzunehmen“, so Verantwortliche der Diakonie Stetten.
Kooperatives Schullandheim: Begegnung, Gemeinschaft und eine unvergessliche Woche

Eine gemeinsame Schullandheim-Woche verbrachten Schülerinnen und Schüler der Theodor-Dierlamm-Schule der Diakonie Stetten e.V. und des Evangelischen Heidehof-Gymnasiums Stuttgart. Dieses Erlebnis finanzierte die Claudia-Heße-Stiftung mit.
Vorbereitet wurde die Schullandheimwoche durch drei Vortreffen, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler kennenlernen konnten. Dann war es so weit: Eine Woche lang verbrachten die Jugendlichen gemeinsam Zeit in einem Selbstversorgerhaus in Asch, einem Stadtteil von Blaubeuren.
Dort wurde zusammen gelebt, gekocht, gespielt und gelacht. Ein Tagesausflug führte die Gruppe nach Ulm, wo auch das Ulmer Münster besichtigt wurde. Zudem stand der Besuch des Blautopfs auf dem Programm. Darüber hinaus gab es rund um das Haus viele gemeinsame Aktivitäten: Spiele auf der Wiese, kleine Unternehmungen in der Umgebung – und auch einfach entspannte Momente, in denen man gemeinsam die Zeit genießen konnte.
Wie in den Jahren zuvor entstand eine offene, gelöste Atmosphäre, in der Begegnung auf Augenhöhe möglich war – frei von Vorurteilen und Erwartungen. Genau diese besondere Stimmung macht das kooperative Schullandheim seit vielen Jahren zu einer wertvollen Erfahrung für alle Beteiligten.
„Unser herzlicher Dank gilt der Stiftung Claudia Heße, die dieses Schullandheim auch im Schuljahr 2024/2025 finanziell unterstützt und damit diese wichtige Begegnungsmaßnahme ermöglicht hat“, so Jelena Fazio von der Diakonie Stetten.
Im Schuljahr 2025/2026 wird diese Tradition fortgesetzt – zur Freude aller, die diese besondere Woche bereits erleben durften oder noch erleben werden.
Das kooperative Schullandheim gibt es seit vielen Jahren. Ziel ist es, einen Ort der Begegnung für Jugendliche zu schaffen, die im Alltag sehr unterschiedliche Schulrealitäten erleben. Abseits von Bildungsplänen, Leistungsdruck und Prüfungen bietet diese Woche die Möglichkeit, sich kennenzulernen, Zeit miteinander zu verbringen und voneinander zu profitieren. Im Mittelpunkt steht nicht die Vermittlung von Unterrichtsinhalten, sondern das gemeinsame Erleben und eine gute Zeit miteinander.