Mädchen mit Downsyndrom liegt auf dem Bauch mit einem Schild in der Hand auf dem Steht: ich bin ich

Claudia Heße Stiftung

Die Claudia Heße Stiftung wurde im August 2017 errichtet.

Die Stiftung dient dem Zweck Menschen mit geistiger Behinderung zu fördern und ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Gefördert werden Projekte, die unabhängig von Kostenträgern und Sozialkassen realisiert werden sollen.

Das Hauptaugenmerk der Stiftung liegt dabei auf Projekten zur Förderung kultureller und lebenspraktischer Fähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung.

Die Bowlinggruppe "Ballschieber" – Erfolg durch Unterstützung

Bowlinggruppe winkt in die Kamera

Dank auch der Unterstützung durch die Claudia-Heße-Stiftung kann die Bowlinggruppe „Ballschieber“ der Diakonie Stetten ihren Trainingsbetrieb fortführen und die Sportlerinnen und Sportler kontinuierlich fördern.

Aus Freizeitangeboten wurde eine feste Sportgruppe aus Menschen mit und ohne Behinderung, die regelmäßig im „Dream Bowl“ in Fellbach trainiert. Die „Ballschieber“ nehmen an Vereins- und Landeswettkämpfen sowie an den nationalen Special Olympics Spielen teil.

Die Teilnahme an Wettkämpfen ist für die Sportlerinnen und Sportler eine große Herausforderung. Sie reisen zu unbekannten Orten, übernachten in Hotels und nutzen den öffentlichen Nahverkehr. Dabei werden sie von ehrenamtlichen Helfern unterstützt.

Kooperatives Schullandheim: Begegnung, Gemeinschaft und eine unvergessliche Woche

Klassen steht vor einer Kirche. Gruppenbild

Eine gemeinsame Schullandheim-Woche verbrachten Schülerinnen und Schüler der Theodor-Dierlamm-Schule der Diakonie Stetten und des Evangelischen Heidehof-Gymnasiums Stuttgart. Dieses Erlebnis finanzierte die Claudia-Heße-Stiftung mit.

Nach drei Vortreffen war es so weit: Eine Woche lang verbrachten die Jugendlichen gemeinsam Zeit in einem Selbstversorgerhaus in Blaubeuren. Dort wurde zusammen gelebt, gekocht, gespielt und gelacht. Auch gab es Tagesausflüge und Aktivitäten rund um das Hau.

Es entstand eine offene, gelöste Atmosphäre, in der Begegnung auf Augenhöhe möglich war – frei von Vorurteilen und Erwartungen.

„Unser herzlicher Dank gilt der Stiftung Claudia Heße, die dieses kooperative Schullandheim finanziell unterstützt und damit diese wichtige Begegnung ermöglicht hat“, so Jelena Fazio von der Diakonie Stetten.

Die „Teestube" als Begegnungsort

Menschen sitzen am Tisch und basteln

Das Angebot der „Teestube“ der Lebenshilfe Böblingen wird regelmäßig und gerne besucht. Die Treffen richteten sich an erwachsene Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Assistenzbedarfen.

Montags trifft sich eine Gruppe älterer Teilnehmender. Für sie steht vor allem die entspannte gemeinsame Zeit im Vordergrund. Am Dienstag kommen jüngere Teilnehmende zusammen. Die Gruppe ist lebhaft und nutzt die Teestube als Treffpunkt, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und für Aktivitäten. Die Mittwochsrunde ist altersmäßig gemischt. Ein Highlight ist das Zubereiten eines Abendessens, das anschließend zusammen gegessen wird. Auch kreative Angebote wie Basteln werden gerne angenommen.

Die Claudia-Heße-Stiftung unterstützt hier gerne.

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