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Viele Langzeitarbeitslose stehen durch Krankheit und Perspektivlosigkeit vor dem Nichts. Die Initiative „Pro Arbeit“ setzt sich dafür ein, dass Langzeitarbeitslose durch öffentlich geförderte Beschäftigung wieder eine Perspektive bekommen. Viele Langzeitarbeitslose stehen durch Krankheit und Perspektivlosigkeit vor dem Nichts. Die Initiative „Pro Arbeit“ setzt sich dafür ein, dass Langzeitarbeitslose durch öffentlich geförderte Beschäftigung wieder eine Perspektive bekommen.

Stiftungsfonds Armut

Die Ungleichheit bei der Einkommensverteilung nimmt in Deutschland besonders stark zu. Ein zentrales Ziel der Diakonie ist die Bekämpfung von Armut und ihren Ursachen. Dabei ist uns sehr wichtig, Menschen in finanzieller Not zu zeigen: Wir sind da.

Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ging die viel zitierte „Schere“ zwischen den obersten und untersten zehn Prozent der deutschen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen allein in den vergangenen 15 Jahren um 20 Prozent weiter auf. Damit wächst die Ungleichheit im OECD-Vergleich in Deutschland besonders schnell. Tendenz steigend.

Jedes siebte Kind in Baden-Württemberg ist von Armut betroffen. Aufwachsen in Armut belastet. Es hat für Eltern und Kinder negative Auswirkungen auf Bildungschancen, Gesundheit, Selbstbewusstsein und gesellschaftliche Teilhabe. Armut bestimmt daher nicht nur die Gegenwart von Familien, sie bestimmt auch über die Zukunftschancen der Eltern und ihrer Kinder.

Daher ist es uns besonders wichtig, dass dieses Thema auch in der Öffentlichkeit mehr Beachtung erfährt. Und Betroffenen zu signalisieren, dass wir Ihnen helfen können und, dass wir zeigen: Wir stehen euch bei allen Problemen tatkräftig zur Seite. Sei es z. B. im Rahmen der Wohnungslosenhilfe, in den Bahnhofsmissionen oder unseren Beratungsstellen für Empfänger von Hartz IV.

Gerade den Langzeitarbeitslosen gilt ein besonderes Augenmerk der Diakonie. Sie verdienen ihre Chance, auch wenn sie sehr schwer an normale Arbeitsplätze vermittelt werden können, weil sie mehrfache Vermittlungshemmnisse haben. Dafür brauchen sie gezielte Unterstützung und Begleitung. Jeder, der arbeiten will, soll auch arbeiten können. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, dass armen und arbeitslosen Menschen in Württemberg ein Weg zurück in die Gesellschaft ermöglicht wird, der sie vor Ausgrenzung bewahrt.

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Bild von Georg Ottmar
Georg Ottmar

Dekan des Kirchenbezirks Weinsberg

Familiäres Zusammenleben in seiner ganzen Vielfalt soll Geborgenheit und gegenseitige Unterstützung ermöglichen. Wir lernen Verantwortung zu übernehmen – für uns und für andere. Zusammenhalt im familiären Umfeld bietet gerade Kindern eine gute Grundlage für einen positiven und erfolgreichen Lebensweg. Daher ist es eine unserer drängendsten Aufgaben, Familien zu stärken und zu schützen. Die Stiftung Diakonie Württemberg fördert vielfältige Maßnahmen, beispielsweise zur Gewaltprävention im häuslichen Kontext oder zur Abwendung von Armut und Ausgrenzung – für starke Familien und starke Kinder!

 © Stiftung Diakonie Württemberg 2015